Montag, 25. Juni 2018

Tasche in Arbeit - Foldover

Die Freundin einer Bekannten wünschte sich eine dieser Foldover-Taschen, wie man sie z. B. in ähnlicher Machart hier findet. Sie sollte teils aus Leder, teils aus Stoff bestehen. Die Auftraggeberin besuchte mich und wir wühlten uns durch die Stoffe. Natürlich war auch für sie etwas dabei. Das Leder schnitt ich aus einer schwarzen Lederhose aus einer Altkleiderspende. 

Die Tasche ist außen fertig. Es fehlen noch das Futter und der Reißverschluss am oberen Rand.



Das Raffinierte an der Tasche ist, dass man zwei Designs in einer Tasche hat - je nachdem, wie man sie faltet.

Edles Etui aus Seide

Ein edles Kleinod ist entstanden - ein Etui aus reiner Seide. Man kann es vielfältig verwenden. Innen hat es wieder ein Innentäschchen zum differenzierten Ordnen von Kleinigkeiten. Dieses Etui wäre sogar geeignet, seine Kleinigkeiten bei sich zu tragen, wenn man zu festlichen Gelegenheiten geladen ist.




Dienstag, 19. Juni 2018

Ein Reisetäschchen für Hanael

Meinen kleinen Taschenengel "Hanael" (auch "Haniel") möchte ich immer gern bei mir haben. Bisher hatte ich ihn in einem kleinen roten Beutelchen aufbewahrt, wusste aber gleich, dass dies nur vorübergehend sein würde. Heute habe ich ihm ganz fix ein neues Beutelchen genäht, in dem er viel feiner gewürdigt wird.


So hat er beim Nähen seinen sicheren Platz. 
Sehr engelgerecht, nicht wahr, T.V.?


Haniel bedeutet: Herrlichkeit und Gnade Gottes 
Er steht für Harmonie, Gelassenheit und auch für Aspekte der Heilung.

Ein intimes Täschchen

Heute habe ich den bewährten Schnitt von dem Stiftetui für einen anderen Zweck verwendet. 

Meine Cousine und ihre Tochter haben mir größere Mengen alter Weißwäsche vererbt. Diese Wäsche wurde mit wunderschönen handgearbeiteten Elementen verziert. Geklöppeltes, Gehäkeltes, Gesticktes ... was frau früher halt so zu handarbeiten gelernt hat. 

Nun will heute niemand mehr diese Wäsche aufziehen. So hat sie lange Zeit ungenutzt herumgelegen und war auch durch und durch mit Stockflecken durchsetzt. Ich nahm mich der kostbaren Handarbeiten an, wusch sie mit einem Spezialwaschmittel und konnte so erreichen, dass die Stockflecken und der Gilb weitgehend aus der Wäsche verschwanden. Hier und da sind noch kleine Spuren zu sehen, die für mich nun Wertmarken für die Echtheit der alten Wäsche sind.

So blieb auch eine solche in dem heute fertiggestellten Täschchen.

Nachdem ich schon viele Male um den Wäschestapel herumgeschlichen war, wollte ich den Grundstoff endlich mal für etwas einsetzen. Damit das Hergestellte nicht altbacken wirkte, kombinierte ich es mit etwas Klarem, etwas Modernem. Ein knallroter Reißverschluss und ein ebenso rotes Innenfutter sollten die Wäscheelemente aus ihrer alten Zeit heben.

Was dabei herauskam, werde ich nun zeigen:

Ich schnitt einen Filethäkelstreifen mit eingehäkelten Rosen aus der Wäsche heraus. Den schlicht weißen Stoff der Bezüge werde ich später für Druckarbeiten verwenden können. 

Dann fiel mir ein, dass ich noch kleine Seidenrosen liegen hatte, die mal für ein anderes Projekt vorgesehen waren, das ich aber nie verwirklicht habe. Sie passten gut zum Rosenmotiv, ergänzten zudem den roten Reißverschluss.


Der Reißverschluss, die roten Rosen und die beiden Stoffschlaufen geben dem Täschchen nun einen zeitgemäßen Charakter.


Das Innenfutter entstand aus einem alten gewebten Set, das mir meine Freundin T.V. mal zur weiteren Verwendung geschickt hat. Es ist mit weißen und schwarzen Blumenornamenten durchwebt.



Das Innentäschchen habe ich mit einem Reststück des Reißverschlusses verziert (zum Zeigen habe ich das Täschchen mal auf links gedreht).



Die Rückseite mit meinem Label:


Das nicht zu entfernende "Echtheitszertifikat" auf der Rückseite (der feine Gilbstreifen - eine zarte Andeutung der Kostbarkeit des Täschchens):


Der Verwendungszweck des Täschchens soll nun ein anderer sein. Ich habe es gedacht als Aufbewahrungsort für Intim-Artikel in der Frauenhandtasche (Tampons, Binden, Wäscheschutz etc.). Das Täschchen ist wegen der weißen Farbe zwar empfindlicher, müsste aber bei mindestens 40°C waschbar sein.

Und dieser kleine Engel namens HANAEL (Handtaschenengel) - ein Geschenk meiner lieben Freundin T.V. - begleitet mich, wenn ich in unserer Nähgruppe sitze und schöne Taschen nähe. Er unterstützt mich bei allen Näharbeiten.


Ist er nicht goldig?
Ein echter Erzgebirgler!!!

Samstag, 2. Juni 2018

Etui mit Pferdekopf

Das erst Projekt des Monats trägt keine Beerenfarben, eher Bärenfarben. Nein, Spaß beiseite - allerdings ziert tatsächlich ein Tier das neue Etui. Geeignet ist es für Pferdefreunde.




Das Innenfutter ist dieses Mal aus dem gleichen Stoff mit einem andersfarbigen Streifen genäht.



Der Reißverschluss hat einen sehr knapp greifbaren Zipper, daher bekam der Zipper noch einen dekorativen Anhänger aus drei Perlen.


Moodboard des Monats Juni


Es geht schon los ... wir haben bereits die ersten Erdbeeren genossen, bald folgen andere Beeren. Auf dem Wochenmarkt ist schon einiges zu bekommen. Himbeeren auf jeden Fall, demnächst wird es wieder Blaubeeren geben, die Johannisbeeren sind noch grün, kommen aber reichlich in diesem Jahr. Auch die Brombeeren blühen schon kräftig. Außerdem sieht unser Kirschbaum vielversprechend aus. Man wird sehen.

Daher wählte ich aus den Mustern für diesen Monat Farben aus, die gut zu Beeren passen. Vielleicht inspirieren sie mich ja zu entsprechenden Projekten. Abwarten ...



Donnerstag, 31. Mai 2018

Noch mehr Etuis

Der selbst geplante und durchdachte Schnitt zu meinem Etui gefiel mir so gut, dass ich anschließend gleich ein zweites davon nähte. Es handelt sich um den gleichen Dekostoff, dieses Mal in Rot-Gold-Tönen. Es ist mir sogar gelungen, das Motiv symmetrisch zu verarbeiten.



Auch der Innenstoff ist aus derselben Serie wie der des anderen Etuis, dieses Mal eben in Rot-Gold. Ganz fein!



Die praktische Inneneinteilung habe ich genauso ausgeführt. Da meine Cousine mich ganz spontan zum Geburtstag eingeladen hat, bekam sie das rote Täschchen geschenkt. 



Der Reißverschluss bekam einen Zipperanhänger aus einem Kunstledergewebestreifen, den ich zu einer Schlaufe legte und hinten mit zwei gegeneinander genähten Knöpfen zusammenhielt.



Die Reißverschlussenden habe ich professioneller eingearbeitet. Man lernt ja doch immer wieder etwas dazu.



Der edle Innenstoff (eine Art Chintz) ist leicht beschichtet und damit etwas wasserabweisend. Das Innentäschchen habe ich aus feinem rotem (Kunst-)Chiffon genäht.



Eine besonders ansprechende Kombination: Etui mit passendem Tagebuch! Auch das Büchlein ist handgearbeitet aus Vinyltapete. Ich liebe es! Ich habe es vor zwei Jahren auf dem Kreativmarkt in der Detmolder Stadthalle entdeckt und MUSSTE es haben. Ich bin nicht lange drum herumgeschlichen, sondern habe sofort zugelangt. Ich habe den Kauf bis heute nicht bereut!


Nun habe ich das Etui verschenkt, aber das Etui in der blauen Kontrastfarbe harmoniert auch sehr gut mit dem Buch.



Gleicher Schnitt ... neues Design!

Und noch mehr Routine beim Einnähen des Reißverschlusses - nun kann ich es!



Das Label habe ich dieses Mal auf die Außenseite genäht. Der (Echt-)Lederstreifen ist aus einem kleinen Reststück geschnitten. Die Schlaufe entstand aus dem Gurt einer alten Fototasche, die entsorgt werden sollte. Mein Stooooooooooopp kennt meine bessere Hälfte schon und fragt mich inzwischen meistens vor dem Gang zum Mülleimer: Ist das Kunst ... sorry ... verwertbar oder kann das weg?



Das Innenfutter besteht aus einem beschichteten BW-Stoff mit Sternen drauf, das Innentäschchen ist auch beschichtet, aber nur schlicht-grau.




Ich habe Lust auf mehr ...
Gestaltung ...
Ideen ...
Spielen mit Stoffen, Formen, Farben.

Und so hat man immer ein nettes Geschenk vorrätig.

Für alle Neugierigen ... was mag in solch einem Büchlein stehen?
Okay, ich schlage es mal für Dich auf:










Und zum Schluss zauberte sich noch mein Schneckenhaus-Anhänger auf den Scanner,
der mit in mein Weblog wollte. Nun gut - sei es so:


Warum das Schneckenhaus an meinem Gedankenbuch hängt?

Ich habe einen besonderen Zugang zum inneren keltischen Wissen. In dieser Kultur (und auch in anderen) steht das Schneckenhaus mit seinen zugleich von innen nach außen und von außen nach innen führenden Spiralen als in der Natur gewachsenes Symbol für die Unendlichkeit des Seins. Wachstum gehört zum Vergehen so wie eine Münze zwei Seiten hat.

Wenn Du Lust auf mehr GEDANKEN aus meinen Gedankenbüchern bekommen hast, dann besuche mich auch hier: