Posts mit dem Label Nordlicht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nordlicht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 30. Januar 2018

Kulturtasche "Aurora borealis"


Mit den ausgewählten Stoffen habe ich die zweite Kulturtasche (meine Partnertasche für unsere Reisen) kreiert. So sieht das Ergebnis aus:


Das Innenleben:


Die Rückseite:


Mit einer etwas größeren Schlaufe kann man die leere Tasche sogar auf einen Haken an die Wand hängen:





Sonntag, 25. Juni 2017

Eine Nordlichtcollage entsteht

Nachdem ich Eva Schmutterer und ihr Werk erkundet hatte, dachte ich, man müsste doch in einer Art Stoffcollage - so wie sie mit Papier, halt nur mit Stoff - auch nordische Landschaft darstellen können. Für den Anfang sollte es nicht so kompliziert sein, daher wählte ich eine einfache Nordlichtform und aufs Wesentliche reduzierte Formen für Berge, Sonne und Meer.

Zuerst habe ich meinen Bildaufbau auf der Papierseite eines schnittgroßen Stücks Vliesofix gezeichnet. (Der Link führt zu einer erklärenden Seite.)


Die aufgezeichneten Flächen werden dann auf den farblich passenden Stoff aufgebügelt und ausgeschnitten. Achtung! Das Ergebnis wird seitenverkehrt. Also vorher gut überlegen, wie das Bild aussehen soll.

Die ersten 4 Stoffflächen sind auf dem Grundstoff - hier einem dunkelblauen Wollstoff - aufgelegt.




So sieht eine aufgebügelte Vliesofixfläche aus - nun wird um das Vliesofix alles sauber abgeschnitten, was übersteht.



Dann wird von allen Flächen rückwärtig das Papier abgezogen und die Stoffstücke werden - mit der Klebefläche nach unten - eine nach der anderen heiß aufgebügelt.




Zunächst scheinen die kleinen Flächen gut zu kleben, doch nach dem Waschen werden sie sich vermutlich ablösen. Also müssen alle Flächen noch mit Zickzackstich an den Rändern festgenäht werden. Hier eine kleine Probe:



Ich habe ganz bewusst Schwarz für die Konturen verwendet. So bekommt das Bild mehr Collagencharakter oder erinnert an Kirchenfenster mit Bleiverglasung.



Die umseitige Collage ist fertig aufgelegt ...




... und mit dem heißen Bügeleisen fixiert.




Die Tasche ist fertig:






Innen habe ich ein Extratäschchen eingenäht, damit man den Schlüssel nicht in der Tasche suchen muss. Die Tasche bekam am oberen Rand noch einen dunkelblauen Extrarand angenäht (zwischen Futter und Außenstoff), der auch den kräftigen Reißverschluss beherbergt. Die Gurte habe ich für diese Tasche mal fertig gekauft.

Nun fehlen noch mein Label, eine Bodenverstärkung, die ich wieder aus der dicken Spezialfolie geschnitten habe, und zwar doppelt, damit die Tasche einen richtig schön stabilen Boden bekommt.

Samstag, 22. April 2017

Polarlichtnacht in Schweden und Norddeutschland

Da das Nordlicht meine treibende Energie ist, dürfen hier natürlich Hinweise auf sein aktuelles Erscheinen nicht fehlen.

So gab es letzte Nacht (vom 21.4. zum 22.4.2017) Nordlichter zu sehen. Wie auf diesem Foto (einem von mehreren) dokumentiert wurde. Es zeigt ein Nordlicht über Stockholm. Aber auch in Norddeutschland (hier: Nordermeldorf - Schleswig-Holstein) konnte man Nordlichter beobachten.

Und in mir treibt das Nordlicht weiter voran ... in den nächsten Blogposts wird berichtet ...

Montag, 17. April 2017

Die nächsten Täschchen sind fertig

Das Herstellen kleiner Taschentuchhüllen geht flott und macht richtig Spaß, weil man zur Stoffgestaltung viele Techniken einsetzen und unzählige Motive erfinden kann. Heute zeige ich drei neue Täschchen.

Für Thea, ein Mädchen im Grundschulalter, sollte es etwas Märchenhaftes sein. Dabei wandte ich die Frico-Transfertechnik an. Dazu habe ich beliebige gebogene Streifen aus Hochglanzdruckseiten aus Illustrierten ausgeschnitten und dabei beachtet, dass es sich um grüne, blaue und violette Töne handelte.

Mit einem in Nagellack (acetonhaltig) getauchten Baumwollläppchen wischte ich die Farbe auf den Stoff. So entstanden Streifen, die an Nordlicht denken lassen. Das Einhorn habe ich im Internet gesucht und mit einem lila Stoffmalstift auf den Stoff gemalt.


Der Futterstoff, der größer ist als der Außenstoff, ist angenäht. Ich habe eine zum Nordlicht harmonierende Farbe ausgewählt.



Umgestülpt, zusammengenäht und den Namen mit Stoffmalstift aufgetragen - fertig! Von vorne:


Und von der Rückseite:



Der Schäfchenstoff für Hjalmars Täschchen brauchte etwas mehr Zeit, denn alle Schäfchen habe ich einzeln mit Textil-Liner von Rico aufgezeichnet. So sieht Hjalmars Täschchen fertig aus:




Und hier wieder die Rückseite:



Nikolais Täschchen sollte zu dem 14-Jährigen passen. So gestaltete ich seinen Stoff geometrisch mit deckenden "Textilpaintern plus" von Marabu. Ging wie's Brezelbacken und machte richtig viel Spaß!



Freitag, 17. März 2017

Anregungen braucht man immer

Des einen Leid ist des anderen Freud - nicht schön, aber wenn ein Geschäft in Insolvenz geht, müsste der Inhaber auch froh sein, wenn noch jemand kommt und die Ladenhüter kauft. So einer wie diesen hier, den ich zu einem Spottpreis erwerben konnte:


Diese Stoffgestaltungsmethode hatte ich vorher noch nie gesehen, aber für neue Anregungen zur Stoffbemalung und zum Stoffdruck bin ich immer dankbar. So musste ich ganz auf die Schnelle zuhause gleich ausprobieren, wie das geht. Super geht das!

Man nimmt sich Seiten aus Illustrierten, schön farbig bedruckt, am besten aus Hochglanzpapier. Dann braucht man noch ein BW-Läppchen und Nagellackentferner, der Aceton enthält. Man schneidet eine Form aus dem farbigen Papier aus und wischt dann mit dem getränkten Läppchen die Farbe vom ausgeschnittenen Stück Papier. Je nachdem, welche Form das Papier bekommen hat, ergibt sich auf dem Stoff die Form des Abriebs. Was ich wohl ausprobierte? Natürlich - ein Nordlicht! Wirkt doch sehr authentisch ...



Dann entdeckte ich Stoffmalstifte zum Bemalen von hellen ...



... und dunklen Stoffen:



Dieses Heft - auch schon über 10 Jahre alt, wie man sieht - vermittelt weitere Stoffgestaltungstechniken. Und Technikhinweise stehen bei mir hoch im Kurs. Die Ideen wirken etwas antiquiert, aber die brauche ich ja nicht.  Ob ich nun Stoffe für Taschen gestalte oder Homedesign, spielt ja keine Rolle.



Freitag, 10. März 2017

Ein Theatertäschchen - Krawatten inklusive

Heute war ich morgens in meiner geliebten Nähstube, in der ich mich wöchentlich mit anderen Hobbynäherinnen treffe. Dort wird genäht, viel geplaudert, alles Mögliche getauscht und gegenseitig inspiriert. 

So auch heute ...

Eine von meinen Nähfreundinnen hatte von ihrer Nachbarin eine ganze Tüte voller kostbarer Krawatten bekommen. Der Mann der Nachbarin war verstorben und nun wollte diese die Krawatten wohl entsorgen. Aber meine Nähfreundin konnte sie gerade noch davon abhalten und brachte nun die Sammlung in unsere Nähstube mit. 

Sofort wurde die ganze Tüte auf einem Tisch ausgeleert. Und nun ging das Verteilen los. Mir fielen die Krawatten zu, die besonders in mein geliebtes nordisches Farbschema passen.

Noch heute begann ich, zwei der Krawatten in ein kleines Theatertäschchen einzuarbeiten.


Davon möchte ich nun erzählen:



Auf dem Foto zeige ich einen Ausschnitt meiner Traumphase. Ich legte die geöffnete Krawatte, die richtig schön seidig schimmert, neben farblich passende Stoffe.
Das Auseinandertrennen der Krawatte ging sehr leicht. Seidenkrawatten sind meistens mit weiten Stichen handgenäht. Im Grunde braucht man nur den Nähfaden einmal durchzutrennen und kann ihn dann ganz herausziehen.


Eine weitere Krawatte, ein Strickband, soll als Taschenhenkel dienen. Von Nahem sieht man die interessante Strickstruktur. Ich schneide das Band so lang wie möglich, muss es aber an der Stelle abschneiden, an der sich das Band verbreitert. Für den Tragehenkel ist sie gerade noch lang genug.




Nun stelle ich farblich passende Streifen diagonal zu einem Quadrat zusammen. Dies ist im Grunde eine Patchworkarbeit (obwohl ich Patchwork sonst nicht so als meins empfinde). Den zugeschnittenen Henkel habe ich schon mal dazugelegt.



Wieder ein Träumchen - die passende Perle für den Verschluss, die ich neulich (im Dutzend billiger) bei einem kleinen Knopf- und Perlenkrämer erworben habe.




Die Rückseite - sie verschwindet später hinter dem Futter:



Für den Verschluss habe ich eine Lasche genäht, die mit einem Druckknopf den Tascheninhalt sichert.




Unter der Verschlusslasche bringe ich mein eigenes Label an (nicht außen, da das Täschchen dafür zu klein ist) und dazu das Label der Seidenkrawatte. Hier kann man auch das schlicht dunkelblau Innenfutter sehen.



Das fertige Täschchen ,,,



... mit passendem Baumwollschal:



Es kann losgehen - wann wird das nächste Stück gespielt?

Freitag, 17. Februar 2017

Taschen 2017 - Nr. 1 DIE NORDLICHTTASCHE

Heute wurde die erste Tasche meines neuen Projekts fertig - die NORDLICHTTASCHE. Hier in passendem Ambiente:


Der Boden der Tasche ist extra verstärkt. Er besteht aus einem oval zugeschnittenen Stück grünen Stoffs, auch das Futter ist entsprechend genäht. Für die Verstärkung habe ich Schabrackenvlies zum Aufbügeln verwendet. So kann die Tasche auf dem Boden stehen, natürlich nur, wenn der sauber ist - ansonsten stelle ich sie auf einen Stuhl.

Und weil ich gerade so schön im Fluss bin, habe ich mir noch ein Kramtäschchen dazu genäht. Wie wunderbar nun mein gestricktes Revontuli-Tuch zu der Tasche passt! Die Anleitung zu dem Tuch gibt es hier kostenlos. Ich habe meines aus einem NORO-Garn in Nordlichtfarben gestrickt. Hier mehr dazu in meinem Strickblog.

Außen habe ich von dem SMS-Stoff eine Sonne ausgeschnitten und aufappliziert

Die Rückseite des Täschchens trägt einen applizierten Mond.

Einmal reinschauen ... noch ist es ja leer.
An der einen Seite ist noch ein Innentäschchen reingenäht.

Zuletzt noch ein Blick in die große Tasche ... ja, wo ist denn jetzt das
kostbare Märchenbuch?

Na wer sagt's denn? DA IST ES JA!!! (Ich weiß genau, dass jetzt gerade jemand lachen muss!)


Dann gab es heute noch einen Grund zum Freuen: Ich habe mir bei Dortex ein eigenes Label kreiert, mit dem ich in Zukunft meine Taschen kennzeichnen werde. Dazu habe ich etwas aus der Serie Corinera-Etiketten gewählt. Diese Etiketten kann man bereits in geringer Anzahl bestellen, allerdings dauert die Zusendung zwei bis drei Wochen. Ich muss also Geduld haben.

Außerdem habe ich mir für mein nächstes Taschenprojekt lila und grünen BW-Stoff gekauft. Bald geht es hier weiter ...

Samstag, 11. Februar 2017

Erstes Drucken auf Stoff

Heute war meine erste Idee, ein Stück Moosgummi aufzukleben und mit einem Cutter zu strukturieren, denn Nordlichter haben oft eine Innenstruktur aus senkrechten Streifen. Ob sich das beim Drucken abzeichnen würde?
Ich war sehr gespannt und mit dem Ergebnis zufrieden:



Also bastelte ich mir einen Druckstock, der eine Nordlicht"gardine" als Motiv erhielt. Man sieht ihn auf dem folgenden Foto rechts oben am Stoff liegen.
Auf meiner Glaspalette mischte ich Nordlichtfarben (Grün- und Violett-Töne). Ich übertrug sie mit einem Schaumstoffstempel auf das Moosgummi und druckte ein paar Nordlichtbögen auf die Rückseite eines "Sonne-Mond-und-Sternestoffes". Es sollte ja nur ein Versuch sein, mit dem ich erfahren wollte, ob man auf einem dunklen Stoff drucken kann und von diesem Stoff habe ich riesige Mengen in meinem großen Stoffkorb.


Mit einem Stiftende druckte ich mit Gelb Sterne an den dunkelblauen Himmel und franste sie in alle Richtungen etwas aus, um ihnen Strahlen zu geben.

Der fertige Stoff trocknet an der Wäscheleine, bevor die Farbe mit einem heißen Bügeleisen fixiert wird.
Die Stoffrückseite mit dem aufgedruckten Nachthimmel schimmert etwas durch, was gar nicht störend wirkt, da Nordlicht ja am besten vor dunklem Nachthimmel zu sehen ist.

Inzwischen hatte ich eine Scheunenrose aus dem Valdres aus Moosgummi auf ein Holzstück geklebt. Also konnte ich mit dem Drucken gleich weitermachen. So entstand dieser Stoff mit dem Titel "Hjertelig Valdresrosa" (Herzliche Valdresrose) in den Nordlichtfarben Lila, Grün, Petrol. Sachinformationen zu dem Motiv hier in meinem Blog.

Noch fixiert auf der Druckunterlage ...

... und zum Trocknen aufgehängt

Nach den ersten Stoffdruckversuchen stelle ich fest, dass ich mehr Stofffarbe brauche. Die Farbe braucht sich ziemlich schnell auf.

Nun wird es spannend ... was wird aus den ersten Stoffdrucken entstehen?