Mittwoch, 1. April 2020

Achtung! Neben Corona jetzt auch Abmahnpest!

An alle, die derzeit Masken fürs Gesicht nähen:

Schützt Euch bitte dringend gegen (Kraken-)Kanzleien, die Euch mit Abmahnverfahren drohen möchten.

Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass der aktuellen Pandemie auch noch eine andere hinterherrennt.

Worum geht es?

Die Bezeichnung MUND-NASEN-SCHUTZ-Maske darf (so haben wir es im FOCUS gelesen) nur für medizinische Masken verwendet werden. Steckt also nicht den Abmahnanwälten das Geld in den Rachen!

Wir nähen  

Mund-Nasen-Masken OHNE SICHERHEITSGARANTIE!

Wenn alle solche Masken tragen, sind alle sicher. Für den Umgang mit Kranken (vor allem in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Arztpraxen) gelten natürlich andere Maßstäbe.

Entdeckt von meiner Schwägerin in München am Straßenrand

Jetzt hat sich mir übrigens erschlossen, wer der Krake in dieser lustigen Straßenmalerei ist.

Zwei Igel treffen sich im Supermarkt und beginnen sich zu unterhalten.
Sagt der kleine Igel zum großen Igel:

Hast Du auch schon von diesem komischen Kronendingens gehört? Die nähen doch jetzt überall diese Mund-Nasen-Schutzmasken.
Nee, was für ein Kronendingens denn? Und wer näht jetzt überall? fragt der Große.
Aber ich sehe gerade ... hinter dir kommt so ein Krake, der packt dich gleich.
Komm, wir laufen schnell weg!
Und nun sag schon, was war das jetzt mit diesem Kronendingens? schreit er hechelnd noch dem anderen zu.
Woraufhin der Kleine schreit: Ey! RENN! Hast du jetzt keine anderen Sorgen? VERGISS ES!!!

Montag, 30. März 2020

Mund-Nasen-Masken fertig!

Hier meine bisher genähten Modelle - vorgestellt von Minihulda - dem Kopf zur Nähbüste, der aber irgendwie als Model zu klein ist. 

 
Egal, ich wollte mir nicht schon wieder Vermummungshelme verpassen. Die nun folgenden Masken sitzen daher am Hildakopf nicht optimal, am Menschengesicht sitzen sie aber sehr passgenau.







Ein paar Tipps zur Herstellung:

Ich habe jeweils zwei Lagen desselben feinporigen BW-Stoffs gewählt. Auf die nach vorne zeigende Lage habe ich von hinten Vlies aufgebügelt, was den Schutz gegen Viren noch zusätzlich verbessert.

Als Gummi eignet sich am besten Gummikordel, die ich erst in ein paar Tagen nachbekomme. Auch anderes Gummiband kann man nehmen, aber man läuft Gefahr, beim Tragen dieser Masken Segelohren zu bekommen. Und da man sowieso schon sein hübsches Gesicht vermummen muss, machen die das Ganze natürlich noch schlimmer.  ;-)
Wenigstens gibt es bei der Auswahl von Stoffen keinerlei Begrenzung. Auch Bedrucken oder Besticken wäre ja noch denkbar ... was für ein Luxus in diesen Kronen-Zeiten!

Vornehm geht die Welt zugrunde ...

Samstag, 28. März 2020

Mitmachen ...

Mund-und-Nasen-Masken 

Auch, wenn sie den medizinischen Anforderungen nicht gerecht werden, vermindern sie doch etwas das Risiko, sich anzustecken. Denn wenn man hustet, fliegt das Aerosol nicht gleich in der Luft herum. 

Also habe ich mitgemacht.



Die Membran ist recht dicht, denn ich habe den BW-Stoff doppelt genommen und eine Schicht noch mit Bügelvlies versehen.

Meine Prototypen sind fertig und ich werde etwas routinierter.


Und jetzt vollvermummt ins Netz:


Natürlich hilft diese Maske besonders gut. Die kleinen Krönchen auf dem Stoff sagen: Bätsch, hier kommt ihr nicht durch! ;-) 

Wohl dem, der's Beste nicht verlor
im Kampf des Lebens: Den Humor!

Es geht weiter, immer weiter ... bleibt Euch treu!

Nachtrag:

Ich benötige zum Nähen weiterer Masken diese Gummikordeln (Farbe egal). Sie passen sich am besten an, die normalen Slipgummis sind etwas steif.



Wer so etwas hat und es nicht selbst zum Nähen braucht, kann es für meine sozialen Näharbeiten spenden.

Bitte melden bei:

yin-yang-balance@arcor.de

Dienstag, 17. März 2020

Corona überall

Liebe BlogleserInnen,

angesichts der aktuellen Pandemie, ausgelöst durch das Coronavirus, setze ich mich auch in meinem Gartenblog damit auseinander. 

Vielen Menschen fallen dazu viele Dinge ein.

Die Medien sind voll davon.

Ich versuche in meinem Garten- und Naturblog dem Phänomen andere Aspekte abzugewinnen. Mich dabei zu begleiten, dazu lade ich Euch herzlich ein:



Viel Spaß beim Spazierengehen!




Sonntag, 16. Februar 2020

Noch ein Januarprojekt - Kramtäschchen - selbst designt

Hier stelle ich mein zweites Januarprojekt im Werdeprozess vor. Ein kleines Kramtäschchen. 

Ich hatte noch etwas schwarzen Dekostoff mit hellem Überkaro. Aus diesem Stoff hatte ich schon mal ein Brillenetui genäht, nachdem ich dessen Stoff mit Stoffmalstiften dekoriert hatte. Derzeit war es Rot auf Schwarz.

Dieses Mal probierte ich vorher auf einem Probestück meine Textilfarbstifte aus. Vielleicht Würfelpunkte? Welche Farben heben sich gut ab? Es sollte nichts Kompliziertes werden, aber etwas, was zu meinen Taschenfarben passt. Nordlicht ist eigentlich mal wieder dran ... dachte ich.





Einen Stifttyp habe ich ausprobiert, der etwas aufflauscht, der zugleich aber auch etwas glitzert. Diese Auswahl verwarf ich ... nein, glitzern sollte es nicht. Aus einem früheren Versuch waren noch Spiralen auf dem Läppchen.



Auch verschiedene Symbole erprobte ich ...



Auf dem folgenden Bild ist noch der Probelappen vom Brillenetui hinzugefügt:



Ich entschied mich für einfache Kreuze und locker angeordnete Punkte und die Farben Phosphorgrün, Lila und Rosa. Los geht's:



Die erste Außenfläche ist fertig bemalt:


Nach dem Fixieren der Farbe mit heißem Bügeleisen habe ich alle erforderlichen Stoffstücke zugeschnitten, als da sind: Taschenaußenstoff, Taschenfutterstoff, zwei Innentäschchen, zwei Streifen für die Griffschlaufen. Einen Reißverschluss hatte ich auch noch im Vorrat. Den habe ich mal aus einem ausrangierten Rucksack herausgeschnitten, der Zipperanhänger passt sogar farblich zu der Stoffmalerei.




Die Innentäschchen sind fertig genäht und werden auf beide Futterteile aufgenäht.



Nun werden jeweils ein Außenstoff und ein Futterstoff an den Reißverschluss genäht.



Der Reißverschluss wurde vorher an den Enden sauber eingefasst. Das sieht später besser aus, als wenn der Reißverschluss selbst sich in die Taschenwinkel quetscht.



Das fertige Täschchen neben dem Brillenetui von früher:



Das Innenleben:




Unterseite:



Rucksackzipperanhänger:



Mein Wandmotto, das mich beim Nähen begleitet, sieht nun so aus:


Die vorherige Lösung war mir doch zu unruhig.

Dienstag, 4. Februar 2020

Das aufgerüschte Käsebrett

Seit vielen Jahren benutzen wir gern ein Käsebrett, wenn wir Besuch bekommen und mit ihm zusammen Abendbrot essen. Da gibt es dann immer ein paar Sorten Käse mehr, als wenn wir nur zu zweit sind. 
Dieses Käsebrett sieht inzwischen ziemlich unansehnlich aus. Nein, nicht wenn Käse darauf liegt, sondern bei anderer Gelegenheit. Lasst mich erzählen ...


Dieses Jahr stand an einem Morgen in der Vorweihnachtszeit das Käsebrett noch vom Vortag auf dem Tisch. Wir hatten Besuch gehabt und auf das drehbare Brett ... 

Käsebrett von der Unterseite
... einen schönen weihnachtlichen Porzellanteller gestellt, der vollgepackt gewesen war mit Weihnachtsgebäck und so zum Naschen verführt hatte. Damit auch jeder dran kam, stellte ich den großen Teller auf das drehbare Brett:


Irgendwann kam beim Naschen der Nikolaus zum Vorschein, auch die beiden Rentiere und der Schlitten.

Am nächsten Morgen schnitt ich dann eine Serviette rund und wir stellten unsere Frühstücksgläschen auf den Teller, den wir nun nach Belieben in unsere Richtung drehen konnten, um uns an Butter, Marmelade und Käse zu bedienen. 
 

Doch irgendwann ist Weihnachten dann auch mal vorbei und man mag die weihnachtlichen Dekore nicht mehr. Wir hatten uns aber nun so an diesen praktischen Drehteller gewöhnt, dass wir uns fragten: Was tun? 

Sofort dachte ich an einen schönen Stoffbezug, ging in mein Stofflager und kramte dies und jenes hervor. 

Die Wahl fiel auf einen sehr zart gemusterten halbtransparenten Gardinenstoff. Die Blätter würden die Holzoberfläche durchscheinen lassen, während der übrige Stoff sie bedecken würde.

Die Arbeit war schnell ausgeführt:

Ein längs halbiertes Haushaltsband wird mit einfachen Zickzackstichen an einen passend zurechtgeschnittenen Stoffkreis genäht

Ein Slipgummiband wird eingezogen

und kräftg zusammengezogen, so dass sich der Stoff auf der Unterseite des Brettes gut an das Holz anlegt

Zum Schluss wird eine Schleife gebunden
Und schon ist das Brett gebrauchsfertig!

Wird es dann doch mal wieder als Käsebrett gebraucht, kann man den Bezug einfach entfernen, Vielleicht nähe ich noch ein, zwei weitere (passend zur Tischdeko etwa). Außerdem kann man den Bezug zum Waschen dann auch mal wechseln.

Übrigens glaubte eine Freundin, der ich dieses letzte Foto per MMS schickte, ich hätte das Käsebrett kunstvoll bemalt - ha haa! Reingefallen!

Januar 2020 - Ziele erreicht!

Der Januar ist vorbei. Ich erinnere nochmal an meine Zielsetzung für Januar:


Alle drei geplanten Projekte sind fertig, eines habe ich sogar noch dazugenommen - den Käsebrettbezug. Die fertigen Projekte im Überblick:


Auf die einzelnen Näharbeiten gehe ich gesondert ein. Außer auf die Schirmtaschen. Sie sind im Bild deutlich zu sehen und bedürfen keiner Extradarstellung.