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Mittwoch, 19. April 2017

Gut getroffen!


Bei den Zufallswischereien mit der Frico-Transfer-Technik kann man nie genau vorhersagen, wie das Ergebnis aussehen wird. Es hängt davon ab, was die vom Papier heruntergewischte Farbe hergibt, wie sie auf dem Stoff erscheint, in welche Richtungen man das Baumwolläppchen bewegt hat. Doch dieses Mal ist mir offensichtlich das Gewünschte sehr gut gelungen. Heute öffnete ich eine Website, auf der die besten Fotos von Himmelserscheinungen gewürdigt wurden. Dabei stieß ich ganz zufällig auf ein Foto, das deutlich macht, wie sehr meine "gewischten" Polarlichter der Realität entsprechen. Hier der Vergleich:

Taschentuchhülle vor Polarlichtfoto



Montag, 17. April 2017

Die nächsten Täschchen sind fertig

Das Herstellen kleiner Taschentuchhüllen geht flott und macht richtig Spaß, weil man zur Stoffgestaltung viele Techniken einsetzen und unzählige Motive erfinden kann. Heute zeige ich drei neue Täschchen.

Für Thea, ein Mädchen im Grundschulalter, sollte es etwas Märchenhaftes sein. Dabei wandte ich die Frico-Transfertechnik an. Dazu habe ich beliebige gebogene Streifen aus Hochglanzdruckseiten aus Illustrierten ausgeschnitten und dabei beachtet, dass es sich um grüne, blaue und violette Töne handelte.

Mit einem in Nagellack (acetonhaltig) getauchten Baumwollläppchen wischte ich die Farbe auf den Stoff. So entstanden Streifen, die an Nordlicht denken lassen. Das Einhorn habe ich im Internet gesucht und mit einem lila Stoffmalstift auf den Stoff gemalt.


Der Futterstoff, der größer ist als der Außenstoff, ist angenäht. Ich habe eine zum Nordlicht harmonierende Farbe ausgewählt.



Umgestülpt, zusammengenäht und den Namen mit Stoffmalstift aufgetragen - fertig! Von vorne:


Und von der Rückseite:



Der Schäfchenstoff für Hjalmars Täschchen brauchte etwas mehr Zeit, denn alle Schäfchen habe ich einzeln mit Textil-Liner von Rico aufgezeichnet. So sieht Hjalmars Täschchen fertig aus:




Und hier wieder die Rückseite:



Nikolais Täschchen sollte zu dem 14-Jährigen passen. So gestaltete ich seinen Stoff geometrisch mit deckenden "Textilpaintern plus" von Marabu. Ging wie's Brezelbacken und machte richtig viel Spaß!



Freitag, 17. März 2017

Anregungen braucht man immer

Des einen Leid ist des anderen Freud - nicht schön, aber wenn ein Geschäft in Insolvenz geht, müsste der Inhaber auch froh sein, wenn noch jemand kommt und die Ladenhüter kauft. So einer wie diesen hier, den ich zu einem Spottpreis erwerben konnte:


Diese Stoffgestaltungsmethode hatte ich vorher noch nie gesehen, aber für neue Anregungen zur Stoffbemalung und zum Stoffdruck bin ich immer dankbar. So musste ich ganz auf die Schnelle zuhause gleich ausprobieren, wie das geht. Super geht das!

Man nimmt sich Seiten aus Illustrierten, schön farbig bedruckt, am besten aus Hochglanzpapier. Dann braucht man noch ein BW-Läppchen und Nagellackentferner, der Aceton enthält. Man schneidet eine Form aus dem farbigen Papier aus und wischt dann mit dem getränkten Läppchen die Farbe vom ausgeschnittenen Stück Papier. Je nachdem, welche Form das Papier bekommen hat, ergibt sich auf dem Stoff die Form des Abriebs. Was ich wohl ausprobierte? Natürlich - ein Nordlicht! Wirkt doch sehr authentisch ...



Dann entdeckte ich Stoffmalstifte zum Bemalen von hellen ...



... und dunklen Stoffen:



Dieses Heft - auch schon über 10 Jahre alt, wie man sieht - vermittelt weitere Stoffgestaltungstechniken. Und Technikhinweise stehen bei mir hoch im Kurs. Die Ideen wirken etwas antiquiert, aber die brauche ich ja nicht.  Ob ich nun Stoffe für Taschen gestalte oder Homedesign, spielt ja keine Rolle.