Das Herstellen kleiner Taschentuchhüllen geht flott und macht richtig Spaß, weil man zur Stoffgestaltung viele Techniken einsetzen und unzählige Motive erfinden kann. Heute zeige ich drei neue Täschchen.
Für Thea, ein Mädchen im Grundschulalter, sollte es etwas Märchenhaftes sein. Dabei wandte ich die Frico-Transfertechnik an. Dazu habe ich beliebige gebogene Streifen aus Hochglanzdruckseiten aus Illustrierten ausgeschnitten und dabei beachtet, dass es sich um grüne, blaue und violette Töne handelte.
Mit einem in Nagellack (acetonhaltig) getauchten Baumwollläppchen wischte ich die Farbe auf den Stoff. So entstanden Streifen, die an Nordlicht denken lassen. Das Einhorn habe ich im Internet gesucht und mit einem lila Stoffmalstift auf den Stoff gemalt.
Der Futterstoff, der größer ist als der Außenstoff, ist angenäht. Ich habe eine zum Nordlicht harmonierende Farbe ausgewählt.
Umgestülpt, zusammengenäht und den Namen mit Stoffmalstift aufgetragen - fertig! Von vorne:
Und von der Rückseite:
Der Schäfchenstoff für Hjalmars Täschchen brauchte etwas mehr Zeit, denn alle Schäfchen habe ich einzeln mit Textil-Liner von Rico aufgezeichnet. So sieht Hjalmars Täschchen fertig aus:
Und hier wieder die Rückseite:
Nikolais Täschchen sollte zu dem 14-Jährigen passen. So gestaltete ich seinen Stoff geometrisch mit deckenden "Textilpaintern plus" von Marabu. Ging wie's Brezelbacken und machte richtig viel Spaß!